We love to E-A-T your Website

Seit dem sogenannten „Medic-Update“ im Jahr 2018 ist das Acronym E-A-T in aller Munde. Zwar wird schon seit jeher jede Webseite, von Google auf die Qualität der Inhalte geprüft und auf Basis dieser bewertet. Google nimmt jedoch seit dem Medic-Update insbesondere Seiten mit sensiblem Inhalt in den Fokus.

Peter Möller | | 0 Kommentar(e)
We love to E-A-T your Website

Solche Webseiten kategorisiert Google nach dem YMYL-Prinzip – Your Money Your Life (dein Geld / dein Leben). In diese Kategorie fallen Webseiten, deren Inhalte sich negativ auf das Leben von Menschen auswirken können, wenn die vermittelten Informationen fehlerhaft, irreführend oder missverständlich sind. Dazu gehören insbesondere Website, die Verbrauchen Informationen und Ratschläge zu medizinischen und finanziellen Themen geben.

Die Qualität dieser hochsensiblen Seiteninhalte ist Google also enorm wichtig. Aus diesem Grund ist das Akronym E-A-T im Rahmen einer ausgefeilten Suchmaschinenstrategie von großer Bedeutung und zentral für die Bewertung der Kriterien der Suchqualität von Google, um hochwertigen Fach-Content von unprofessionellen Beiträgen zu unterscheiden. Die E-A-T`s stehen für

Expertise (Fachkenntnisse):

Webseiten, die sich auf hochsensible Themen wie Ernährung und Gesundheit spezialisieren, brauchen ausgewiesene Experten, die kontinuierlich aktuelle Inhalte veröffentlichen (z.B. Mediziner, die selber eine Seite betreuen, oder externe Experten, die Content erstellen). Erkennt Google hier keine Expertise, wird die Seite schlecht bewertet.

Wenn man selber also kein Experte ist, aber trotzdem durch Expertise auffallen will, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um seine Daseinsberechtigung zu beweisen:

  • Holen Sie sich echte Expertise an Bord, die Inhalte für Sie erstellt.
  • Lassen Sie Ihre Inhalte von echten Experten auf dem Gebiet überprüfen und führen Sie diese als Co-Autoren an.

Authorititaveness (Autorität):

Ist man Experte auf einem Gebiet muss man im nächsten Schritt online als Autorität bekannt werden. Hier gilt es das persönliche Branding des Unternehmens voranzutreiben. Dies gelingt z.B. durch hochwertige Backlinks auf Plattformen, die bereits Autorität genießen, Inhalte und Erfahrungen mit denen sich Leser identifizieren können und eine ausgefeilte Social-Media-Marketing-Strategie.

Trustworthiness (Vertrauenswürdigkeit):

Bei diesem Punkt dreht sich alles um den User einer Webseite, bei dem Sie sich als glaubwürdiger und zuverlässiger Anlaufpunkt präsentieren können.

    • Helfen meine Inhalte dem User?
    • Möchte der Leser diese Art von Content?
    • Stärken meine Inhalte das Vertrauen des Benutzers in mich und meine Webseite?

Dies sind die zentralen Fragen, auf die man bei der Erstellung des Contents achten sollte. Auf keinen Fall sollte man Seitenbesucher in die Irre führen. Der Zweck der Inhalte sollte immer klar benannt sein. Wenn man nur so tut, als wollte man dem User einen Mehrwehrt mit seinen Inhalten bieten und eigentlich nur etwas verkaufen will, wirkt das irreführend und kann dazu führen, dass Google die eigene Webseite abstraft.

Update Mai 2020: Zwar heißt es in der SEO-Szene, dass EAT nun doch nicht so heiß gegessen wie gekocht wurde und  Ranking-Verluste für Seiten ohne  „EAT“ nicht beobachtet wurden – jedoch sagt das nichts für die Zukunft aus: Google wird immer intelligenter in der Beurteilung von Güte und Qualität der Seiteninhalte. Ein Investment in die eigene Expertise und Autorität im Netz erscheint da sinnvoll – nicht nur aus SEO-Perspektive. Dazu gehört eine kontinuierliche Pressearbeit wie das Veröffentlichen von Beiträgen in Medien mit hoher Reputation oder Interviews als Experte, das Verlinken zu Fachbeiträgen, Zertifizierungen und Gütesiegel sowie und die Mitgliedschaft in Berufs- und Branchenverbänden.  Das alles kostet natürlich Zeit und somit auch Geld. Daher gilt es zunächst, eine klug durchdachte Strategie, welche Budget, Machbarkeit und Ressourcen berücksichtigt, zu entwickeln. Wir unterstützen Sie dabei gerne. 

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